- Evang. Funkagentur- Nürnberger Zeitung
Mit nur einer Tasche in ein neues Leben

18. November 2018

anneMinimalismus ist die Kunst, mit weniger zu leben

Anne Tieseler ist Ladengestalterin und Minimalistin. Die 32-jährige Nürnbergerin versucht, durch Verzicht auf Verpackungen die Umwelt zu schützen.

NZ: Frau Tieseler, was ist Minimalismus?

Anne Tieseler: Minimalismus ist die Kunst, mit weniger zu leben. Für einen, der viel unterwegs ist, bedeutet es, leichtes Gepäck mitzunehmen. Für einen anderen, einfach weniger zu besitzen. Im Allgemeinen bedeutet es, nur das zu verwenden oder zu kaufen, was man wirklich braucht.

NZ: Wann haben Sie damit angefangen?

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Das Handy im Mittelpunkt

18. Oktober 2018

Frank LeykaufFrank Leykauf arbeitet im „Tetrix-Haus“ in Muggenhof, in dem Kinder und Jugendliche ihre Freizeit mit Freunden, Spielen und Sport verbringen können.

NZ: Herr Leykauf, inwiefern hat sich der Konsum der Jugendlichen im Gegensatz zu früher verändert?

Frank Leykauf: Das Konsumverhalten hat sich verlagert. Früher waren teure Sportgeräte und Spiele das Hauptthema, während jetzt für viele das Handy im Mittelpunkt steht.

NZ:Was denken Sie über den Medienkonsum?

Leykauf: Früher haben Jugendliche vor allem ferngesehen, das konnten sie aber nur zu Hause und unter Aufsicht der Eltern tun. Mit dem Smartphone kann heute jeder immer und überall Filme schauen und Spiele spielen.

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Ein Tag des Verzichts

18. September 2018

liberovaDiana Liberova sitzt für die SPD im Nürnberger Stadtrat und bietet Schulungen zur interkulturellen Bildung an Schulen an. Sie ist praktizierende Jüdin und feiert den Sabbat, an dem der Konsum sehr eingeschränkt wird. Bei meinem Beruf ist es manchmal schwierig, den Sabbat einzuhalten, weil ich Lehrer fortbilde und Schulleiter das gerne am Samstag anbieten.

Auch als Politikerin ist es nicht leicht, wenn am Freitagabend Treffen oder Besprechungen stattfinden. Der Sabbat ist schon seit 5000 Jahren ein hoher Feiertag im Judentum und findet jede Woche von Freitagabend bis Samstagabend statt. Man verzichtet in dieser Zeit darauf, arbeiten zu gehen, elektronische Geräte zu benutzen, sowie auf den Einkauf. Auch Geldgeschäfte sind in dieser Zeit verboten.

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In der Kläranlage ist zu sehen, was vom Konsum übrig bleibt

18. August 2018

hagBurkard Hagspiel ist Technischer Werkleiter der Nürnberger „Stadtentwässerung und Umweltanalytik“, kurz SUN. Der 55-Jährige und sein Team reinigen das Abwasser und sorgen für gute Wasserqualität in der Stadt und ihren Flüssen.

Wir sammeln das Abwasser der gesamten Stadt und trennen es in seine Bestandteile auf. Das ist ein biologischer, mechanischer und chemischer Vorgang in verschiedenen Stufen. Unsere Hauptaufgabe ist es, dass das Wasser am Ende wieder sauber ist. Wie lange dieser Prozess dauert, hängt davon ab, wie stark das Abwasser verdünnt oder verschmutzt ist.

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Schwerpunkt Original

15. April 2018

Druckerschwärze 1Vor der Vervielfältigung ist nach der Vervielfältigung – Ob Markenschuh, Versteinerung oder Kunstwerk: das Original sticht aus der Masse. Wer es in seinen Händen hält, darf sich privilegiert wissen. Die Vervielfältigung hingegen wirkt auf den ersten Blick inflationär. Welcher gesellschaftliche Stellenwert hat das Serielle, und welche Errungenschaften brachte es mit sich? Wie sieht eine Zukunft aus, in der man alles kopieren kann. Sind Nachmacher gefragt, oder werden sie als Schwindler verunglimpft? Gibt es eigentlich originelle Vervielfältigungen?

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Das Impressum // Schwerpunkt Original

10. April 2018

nzDie Themenseite in der Nürnberger Zeitung  ist ein Ergebnis des Medienprojekt  „Druckerschwärze“. Dabei haben sich Achtklässler der Adam-Kraft- Realschule Nürnberg eine Woche lang mit dem Thema „Original“ beschäftigt.

Leitung der Szenischen Talkshow: Jean-François Drozak.
Mitwirkende Schülerinnen und Schüler an der Szenischen Talkshow:  Aneesh Anantharasa, Ilker Canki, Harun Gürel, Aida Rizai, Lorik Salihi, Esther Schalit, Niklas Weghorn und Veronika Wendland.

Von der Nürnberger Zeitung: Ella Schindler, Christina Merkel, Petra Nossek-Bock, Stephan Sohr und André Fischer.

Mitwirkende Schülerinnen und Schüler an der Zeitungsseite: Karina Balzer, CIlayda Güzel, Christina Kobras, Karina Koltzenburg, Maxime Lang, Diana Militskaya, Eren Özgün, Tifany Petry und Azan Ullah.

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„Kein Designer kann das Rad neu erfinden“

1. April 2018

susanne hochherzSusanne Hochherz hat  das gewagt, was sich nur wenige trauen: Die 42-Jährige hat ihren festen Arbeitsplatz beim fränkischen Sportartikelhersteller Puma aufgegeben und ihre eigene Modemarke gegründet. Bei „Trikotesse“ entwirft sie eine Sportkollektion, die elegant und gemütlich zugleich ist. Die NZ sprach mit der Nürnberger Modedesignerin über Originale in der Modebranche.
NZ: Frau Hochherz, wie erkennt der Kunde den Unterschied zwischen Original und Fälschung?
Susanne Hochherz: Man kann es meistens ganz gut erkennen. Es gibt zwar professionelle Fälscher, die gefälschte Markenartikel in Umlauf bringen, aber in den meisten Industrieländern gibt es Schutzmechanismen, die großen Schaden verhindern können.
NZ: Merkt man das an der Qualität der Stoffe oder daran, wie ordentlich etwas genäht ist?

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Kinder stark machen und an ihre Talente erinnern

15. März 2018

lauer„Eltern können Geborgenheit, Liebe und Authenzität geben, Sozialarbeiter können die Eltern nicht ersetzen“, sagt Stanley Lauer. Der 37-Jährige arbeitet seit zehn Jahren als Sozialarbeiter. Er unterstützt Jugendliche mit familiären Problemen. „Ich helfe ihnen, ihr Potenzial abzurufen, damit sie ihr Leben gut führen können.“

Eigentlich wollte Stanley Lauer Betriebswirtschaftslehre studieren. Beim Zivildienst an einer Schule für körperlich behinderte Kinder hat er aber gemerkt, wie viel Freude ihm die Arbeit macht. „Dann habe ich mich dafür entschieden, Sozialarbeit zu studieren“, erzählt er.

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Für ein Frauenbild frei von Klischees

1. März 2018

kellerAls Leiterin des Büros einer grünen Landtagsabgeordneten gehören frauenpolitische Themen zum Berufsalltag von Natalie Keller. Die 37-Jährige engagiert sich aber auch in ihrer Freizeit für Frauenrechte: im Nürnberger Verein „Erfolgsfaktor Frau“. Was sie dazu bewegt hat, wann eine Frau „ein Original“ ist und warum sie Schminke und schöne Kleidung mag, erzählt sie in der NZ.

NZ: Frau Keller, warum sind Sie Frauenrechtlerin geworden?

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Es zählt das Gefühl

15. Februar 2018

kerstin-seeger-foto.1024x1024Kerstin Seeger arbeitet seit elf Jahren als Veränderungsmanagerin. Die 36-Jährige hilft Firmen dabei, neue Strukturen einzuführen. Sie weiß, warum jedes Unternehmen einzigartig sein will und warum Produktfälschungen manchmal in Ordnung sind.

Für jedes Unternehmen ist es wichtig, etwas Besonderes zu sein. Dann kommen die Mitarbeiter gerne zur Arbeit und geben ihr Bestes. Auch mit Blick auf die Kunden ist es wichtig, einzigartig, also ein Original zu sein, dann kaufen sie dort gerne ihre Produkte und Dienstleistungen. Deswegen sollte jedes Unternehmen Wert darauf legen, wie es handelt: Wie es mit seinen Mitarbeitern umgeht, wie es auf Kunden zugeht und wie es seine Wirtschaftskette gestaltet. Einem besonderen Betrieb ist es nicht egal, wo und unter welchen Umständen Rohstoffe und Produkte in anderen Ländern eingekauft werden und ob dadurch ein Schaden entsteht. Das Verhalten einer Organisation beeinflusst das Bild, das Menschen von der Firma haben und bestimmt das Gefühl, mit dem sie dort arbeiten und einkaufen.

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