- Magazin für GelsenkirchenFankultur
Es beginnt immer bei Null

5. Februar 2017

buchIn dem Buch „Im Land der tausend Derbys“ von Hartmut Hering geht es um die Geschichte des Fußballs im Ruhrgebiet. Den Auftrag, das Buch zu schreiben, bekam er durch Zufall. Eigentlich hatte sein Freund eine Anfrage von der Stadt bekommen, ein Buch über die Geschichte des Fußballs im Ruhrgebiet zu schreiben, aber er hatte keine Zeit dazu. Im Anschluss daran bat er Hartmut Hering das Buch zu schreiben, da er sich gut mit Fußball auskennt. Er machte sich sofort an die Arbeit, und schließlich erschien das Buch im November 2002 auf dem Markt. Mittlerweile gibt es bereits eine Neuauflage. Es erzählt die Geschichte von Bergarbeitern, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts kaum Zeit hatten und zur Abwechslung in ihrer Freizeit Fußball spielten. Für die Menschen damals gab es nichts außer ihrer Arbeit. Manche von ihnen sahen die Sonne für mehrere Tage nicht. Der Fußball war eine Art Ausgleich zu ihrem anstrengenden Alltag. Hartmut Hering vermutet, dass deswegen die Menschen im Ruhrgebiet heute noch eine so starke Bindung zum Fußball haben. Die Menschen von früher hatten kaum eine andere Wahl, als auf die Zeche zu gehen und nach Kohle zu graben. Im Fußball ist es komplett anders. Im Fußball beginnt ein Spiel immer bei Null, und jeder hat von Anfang an die selbe Chance, zu gewinnen. Daher war es passend, dass die Weltmeisterschaft im Fußball 2006 in Deutschland und zwar größtenteils im Ruhrgebiet stattfand.

Hartmut Hering war Mitglied des Kuratoriums der Ausstellung „Fußballregion Ruhrgebiet“, Mitherausgeber stadtgeschichtlicher Bücher und ist Kreissprecher der Partei „Die Linke“ in Gelsenkirchen.

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