Archiv der Kategorie: Generationenvertrag

Medienpartnerin für das Radiomagazin und zum Thema Aufrichtigkeit und Begehrlichkieten ist die EFA
Verantwortliche Redakteurinnen: Lisa Kräher und Annette Link
Für die Themenseite der Nürnberger Zeitung ist verantwortlich: Ella Schindler

Schwerpunkt Generationenvertrag

Druckerschwärze 2Der Generationenvertrag im Stresstest. Erwachsene investieren sich in Kinder, weil diese schutzbedürftig sind. Im besten Fall geben sie die Förderung aus der eigenen Kindheit weiter an die nächste Generation. Erwachsene investieren sich auch in ältere Menschen, die früher oder später ohne Unterstützung überfordert wären. Der Generationenvertrag geht davon aus, dass ich mich investiere, im Vertrauen darauf später ebenfalls Unterstützung zu erfahren. Das gilt im Privaten genauso wie in gesellschaftlichen Zusammenhängen. Was muss gewährleistet sein, damit sich dieses Vertrauen entwickeln kann? Und was hält dieses Vertrauen über lange Zeit hinweg aufrecht, bevor ich statt selbst zu investieren, Nutznießer*in eines gesellschaftlich ausgehandelten Generationenvertrages werde?

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Der Generationenvertrag im Stresstest – Das Impressum

Diese Zeitungsseite sowie ein Radiomagazin der Evangelischen Funkagentur  sind das Ergebnis des Projekts „Druckerschwärze“. Jugendliche des Sigena-Gymnasiums und der Friedrich-Wilhelm-Herschel-Mittelschule in Nürnberg haben sich eine Woche lang mit dem Thema „Generationenvertrag im Stresstest“ beschäftigt.
Die NZ-Seite entstand unter der Leitung von Ella Schindler. Theatergruppe unter Leitung von Jean-Francois Drozak: EmineYilmaz, Senem Demiral, Melisa Kaynar, Antonia Knoll, Thea Trahms, Kubilay Solmaz, Hamid Benani. Radiogruppe unter Leitung von Lisa Kräher und Annette Link: Marie-Christine Pawou, Aysin Topal, Alessa Bittl, Karima Zamoun, Rabia Arslaner, Diyar Bal, Jonas Zeltner, Dejan Stojanovic.
Projektträger: Evangelische Jugend Nürnberg mit Unterstützung des Bayerischen Jugendringes aus Mitteln zur Umsetzung des Kinder- und Jugendprogramms der Bayerischen Staatsregierung.

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Schwerpunkt Generationenvertrag – Ein Radiomagazin

efaIst die Jugend heutzutage weniger fürsorglich? Oder haben wir einfach nur weniger Zeit und Geld? Wieso entscheiden sich immer mehr fürs Pflegeheim? Das Projekt Druckerschwärze hat sich eine Woche lang mit dem Thema „Generationenvertrag“ beschäftigt. Insgesamt gab es drei Gruppen: Eine Zeitungs-, Talkshow- und Radiogruppe. Wir vom Team Radio haben dazu verschiedene Spezialisten befragt. Mit dabei waren: Eine angehende Pflegewissenschaftlerin, ein Vertreter aller bayerischen Pflegekräfte, eine Pressesprecherin der AOK Mittelfranken und eine Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin. Die Sendung haben acht Schüler und Schülerinnen des Sigena-Gymnasiums und der Friedrich Wilhelm Herschel Mittelschule produziert.

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Kommunen brauchen stärkere Unterstützung

johannes bischofWer kümmert sich um die jüngsten und die ältesten Mitglieder der Gesellschaft? Damit der Generationenvertrag bestehen bleibt, braucht es neue Ansätze. Über die möglichen Lösungen dazu sprach die NZ mit Johannes Bischof, Vorstandsmitglied der Vereinigung der Pflegenden in Bayern, die sich für die Belange der Berufsgruppe einsetzt.

NZ: Herr Bischof, Ihre Vereinigung vertritt Menschen in pflegenden erufen. Werden sie bald durch Roboter ersetzbar sein?

Johannes Bischof: Menschliche Zuwendung spielt eine große Rolle. Es gibt sinnvolle Assistenzsysteme, etwa der Hausnotruf. Aber das Wesen der Pflege ist immer noch eine zutiefst menschliche Aufgabe. Die Vorstellung, dass ein Roboter einen Menschen pflegt, ist für mich gruselig.

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„Versicherte sind aufgeklärter geworden“

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Steigende Lebenserwartung, medizinischer Fortschritt, neue Gesetze: Vor welche Herausforderungen die Gesellschaft die Krankenkassen stellt, erzählte Christine Brummer, Bereichsleiterin bei der AOK Bayern, der NZ.

NZ: Die familiären Strukturen verändern sich. Wie wirkt sich das auf Ihre Arbeit aus?

Christine Brummer: Man kann nicht mehr davon ausgehen, dass die Töchter zu Hause sind und sich um den alten Menschen kümmern. Bei Erkrankungen in der Familie gibt es dafür Leistungen wie Kinderkrankengeld oder Haushaltshilfe. Im Pflegebereich wird es jedoch am deutlichsten. Die Anzahl der Pflegebedürftigen ist in den letzten zehn Jahren bei uns um 34 Prozent gestiegen. Nicht allein wegen der immer älter werdenden Bevölkerung, sondern auch aufgrund neuer Gesetze. So gibt es zum Beispiel jetzt mehr Leistungen für Demenzkranke.

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Mehr Vertrauen und etwas mehr Geduld

Lea PfeifferKira GodoyLea Pfeifer arbeitet in einer Notaufnahme eines Nürnberger Krankenhauses als Kinderkrankenschwester. Kira Godoy Alvarez ist angehende Krankenpflegerin und Diakonin, dazu studiert sie noch Pflegewissenschaften. Der Generationenvertrag ist für die beiden jungen Frauen beruflicher Alltag. Im Protokoll erzählen sie, wie sie diesen erleben.

Lea Pfeifer (21): Mir war schon immer klar, dass ich etwas mit Menschen machen will. Deshalb habe ich mich für den Beruf einer Kinderkrankenschwester entschieden. Wir nehmen immer wieder Belastendes mit nach Hause. Man versucht zwar, es mit dem Tauschen der Dienstkleidung den Beruf auch im Schrank zu lassen, aber das klappt nicht immer. Im Krankenhaus gibt es aber nicht nur Leid und Elend, sondern auch Freude und Glück zu erleben. Gesellschaftlich erfährt mein Beruf viel Anerkennung.

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