Archiv der Kategorie: Das Original

Der Hauptkoordinationspartner dieser Projektwoche in Nürnberg ist der BLUEPINGU e.V.
Projektleitung: Frank Braun

Das Original
Schwerpunkt Original

Druckerschwärze 1Vor der Vervielfältigung ist nach der Vervielfältigung – Ob Markenschuh, Versteinerung oder Kunstwerk: das Original sticht aus der Masse. Wer es in seinen Händen hält, darf sich privilegiert wissen. Die Vervielfältigung hingegen wirkt auf den ersten Blick inflationär. Welcher gesellschaftliche Stellenwert hat das Serielle, und welche Errungenschaften brachte es mit sich? Wie sieht eine Zukunft aus, in der man alles kopieren kann. Sind Nachmacher gefragt, oder werden sie als Schwindler verunglimpft? Gibt es eigentlich originelle Vervielfältigungen?

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Das Original
Das Impressum // Schwerpunkt Original

nzDie Themenseite in der Nürnberger Zeitung  ist ein Ergebnis des Medienprojekt  „Druckerschwärze“. Dabei haben sich Achtklässler der Adam-Kraft- Realschule Nürnberg eine Woche lang mit dem Thema „Original“ beschäftigt.

Leitung der Szenischen Talkshow: Jean-François Drozak.
Mitwirkende Schülerinnen und Schüler an der Szenischen Talkshow:  Aneesh Anantharasa, Ilker Canki, Harun Gürel, Aida Rizai, Lorik Salihi, Esther Schalit, Niklas Weghorn und Veronika Wendland.

Von der Nürnberger Zeitung: Ella Schindler, Christina Merkel, Petra Nossek-Bock, Stephan Sohr und André Fischer.

Mitwirkende Schülerinnen und Schüler an der Zeitungsseite: Karina Balzer, CIlayda Güzel, Christina Kobras, Karina Koltzenburg, Maxime Lang, Diana Militskaya, Eren Özgün, Tifany Petry und Azan Ullah.

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Das Original
„Kein Designer kann das Rad neu erfinden“

susanne hochherzSusanne Hochherz hat  das gewagt, was sich nur wenige trauen: Die 42-Jährige hat ihren festen Arbeitsplatz beim fränkischen Sportartikelhersteller Puma aufgegeben und ihre eigene Modemarke gegründet. Bei „Trikotesse“ entwirft sie eine Sportkollektion, die elegant und gemütlich zugleich ist. Die NZ sprach mit der Nürnberger Modedesignerin über Originale in der Modebranche.
NZ: Frau Hochherz, wie erkennt der Kunde den Unterschied zwischen Original und Fälschung?
Susanne Hochherz: Man kann es meistens ganz gut erkennen. Es gibt zwar professionelle Fälscher, die gefälschte Markenartikel in Umlauf bringen, aber in den meisten Industrieländern gibt es Schutzmechanismen, die großen Schaden verhindern können.
NZ: Merkt man das an der Qualität der Stoffe oder daran, wie ordentlich etwas genäht ist?

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Das Original
Kinder stark machen und an ihre Talente erinnern

lauer„Eltern können Geborgenheit, Liebe und Authenzität geben, Sozialarbeiter können die Eltern nicht ersetzen“, sagt Stanley Lauer. Der 37-Jährige arbeitet seit zehn Jahren als Sozialarbeiter. Er unterstützt Jugendliche mit familiären Problemen. „Ich helfe ihnen, ihr Potenzial abzurufen, damit sie ihr Leben gut führen können.“

Eigentlich wollte Stanley Lauer Betriebswirtschaftslehre studieren. Beim Zivildienst an einer Schule für körperlich behinderte Kinder hat er aber gemerkt, wie viel Freude ihm die Arbeit macht. „Dann habe ich mich dafür entschieden, Sozialarbeit zu studieren“, erzählt er.

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Das Original
Für ein Frauenbild frei von Klischees

kellerAls Leiterin des Büros einer grünen Landtagsabgeordneten gehören frauenpolitische Themen zum Berufsalltag von Natalie Keller. Die 37-Jährige engagiert sich aber auch in ihrer Freizeit für Frauenrechte: im Nürnberger Verein „Erfolgsfaktor Frau“. Was sie dazu bewegt hat, wann eine Frau „ein Original“ ist und warum sie Schminke und schöne Kleidung mag, erzählt sie in der NZ.

NZ: Frau Keller, warum sind Sie Frauenrechtlerin geworden?

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Das Original
Es zählt das Gefühl

kerstin-seeger-foto.1024x1024Kerstin Seeger arbeitet seit elf Jahren als Veränderungsmanagerin. Die 36-Jährige hilft Firmen dabei, neue Strukturen einzuführen. Sie weiß, warum jedes Unternehmen einzigartig sein will und warum Produktfälschungen manchmal in Ordnung sind.

Für jedes Unternehmen ist es wichtig, etwas Besonderes zu sein. Dann kommen die Mitarbeiter gerne zur Arbeit und geben ihr Bestes. Auch mit Blick auf die Kunden ist es wichtig, einzigartig, also ein Original zu sein, dann kaufen sie dort gerne ihre Produkte und Dienstleistungen. Deswegen sollte jedes Unternehmen Wert darauf legen, wie es handelt: Wie es mit seinen Mitarbeitern umgeht, wie es auf Kunden zugeht und wie es seine Wirtschaftskette gestaltet. Einem besonderen Betrieb ist es nicht egal, wo und unter welchen Umständen Rohstoffe und Produkte in anderen Ländern eingekauft werden und ob dadurch ein Schaden entsteht. Das Verhalten einer Organisation beeinflusst das Bild, das Menschen von der Firma haben und bestimmt das Gefühl, mit dem sie dort arbeiten und einkaufen.

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