Jahresarchive: 2018

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Noris konsumiert

Druckerschwärze 2Wer was von sich hält, der konsumiert bewusst! Früher wurden Luxusgüter nur von wenigen hinterfragt. Wer was von sich hielt und es sich leisten konnte, der fuhr einen Zweit- oder gar Drittwagen. Ist ein üppiger Lebensstil heute noch salonfähig? Was konsumiert die Nürnberger Bevölkerung an einem Montag, Dienstag oder am Wochenende? Gibt es in Nürnberg konsumreduzierte Orte? Was würde mit unserer Volkswirtschaft geschehen, wenn wir einmal im Monat einen konsumfreien Feiertag einführen würden? Und wie würde so ein Tag aussehen? Ist ein solcher Feiertag überhaupt sinnvoll?

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Schwerpunkt Konsum – Das Impressum

Diese Zeitungsseite sowie ein Radiomagazin der Evangelischen Funkagentur (zu hören am Sonntag, 6. Mai, 9 Uhr auf Charivari) sind das Ergebnis des Projekts „Druckerschwärze“.

Achtklässler der Geschwister-Scholl-Realschule Nürnberg haben sich eine Woche lang mit dem Thema „Konsum“ beschäftigt.

Theatergruppe unter Leitung von Jean-Francoins Drozak: Daniel Csapo, Hayam Hamwi, Lazar Milinkov, Antonia Mircea, Emanuel Nadrag, Wiktoria Omanska, Edward Sabau, Patrick Stempel.

Zeitungsgruppe unter Leitung von Ella Schindler und Christina Merkel: Mervin Elcin, Berrin Arslan, Fuad Dautovic, Mikail Gündogdu, Chrisanthi Karanikou, Merve Kilic, Anurag Krishan, Dennis Welß.

Radiogruppe unter Leitung von Lisa Kräher: Mario Biersack, Agostino Caputi, Abel Dessalew, Enes Erim, Jan Havlik, Irini Lintridou, Liam Moosburger, Gurneet Singh, Johannes Schmeißner.

Projektträger: Evangelische Jugend Nürnberg mit Unterstützung der Alexander
Beck Kinderfonds Stiftung.

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Schwerpunkt Konsum – Ein Radiomagazin

efaIn einer Projektwoche widmet sich die Redaktion der Geschwister-Scholl-Realschule dem Thema „Konsum“. Egal ob wir Lebensmittel einkaufen, Auto fahren, unser Smartphone benutzen oder unsere Wohnung einrichten – Konsum ist allgegenwärtig. Wie man im Klärwerk erkennen kann, was eine Person zu sich genommen hat, wie es aussieht, wenn Menschen nur das kaufen, was sie wirklich brauchen, was Jugendliche alles in ihrer Freizeit konsumieren und wie ein konsumfreier Tag aussieht – all diesen Fragen gingen wir in unserem einwöchigen Projekt auf den Grund.

Mit Mausklick geht es Hier zum Radiomagazin:

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Mit nur einer Tasche in ein neues Leben

anneMinimalismus ist die Kunst, mit weniger zu leben

Anne Tieseler ist Ladengestalterin und Minimalistin. Die 32-jährige Nürnbergerin versucht, durch Verzicht auf Verpackungen die Umwelt zu schützen.

NZ: Frau Tieseler, was ist Minimalismus?

Anne Tieseler: Minimalismus ist die Kunst, mit weniger zu leben. Für einen, der viel unterwegs ist, bedeutet es, leichtes Gepäck mitzunehmen. Für einen anderen, einfach weniger zu besitzen. Im Allgemeinen bedeutet es, nur das zu verwenden oder zu kaufen, was man wirklich braucht.

NZ: Wann haben Sie damit angefangen?

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Das Handy im Mittelpunkt

Frank LeykaufFrank Leykauf arbeitet im „Tetrix-Haus“ in Muggenhof, in dem Kinder und Jugendliche ihre Freizeit mit Freunden, Spielen und Sport verbringen können.

NZ: Herr Leykauf, inwiefern hat sich der Konsum der Jugendlichen im Gegensatz zu früher verändert?

Frank Leykauf: Das Konsumverhalten hat sich verlagert. Früher waren teure Sportgeräte und Spiele das Hauptthema, während jetzt für viele das Handy im Mittelpunkt steht.

NZ:Was denken Sie über den Medienkonsum?

Leykauf: Früher haben Jugendliche vor allem ferngesehen, das konnten sie aber nur zu Hause und unter Aufsicht der Eltern tun. Mit dem Smartphone kann heute jeder immer und überall Filme schauen und Spiele spielen.

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Ein Tag des Verzichts

liberovaDiana Liberova sitzt für die SPD im Nürnberger Stadtrat und bietet Schulungen zur interkulturellen Bildung an Schulen an. Sie ist praktizierende Jüdin und feiert den Sabbat, an dem der Konsum sehr eingeschränkt wird. Bei meinem Beruf ist es manchmal schwierig, den Sabbat einzuhalten, weil ich Lehrer fortbilde und Schulleiter das gerne am Samstag anbieten.

Auch als Politikerin ist es nicht leicht, wenn am Freitagabend Treffen oder Besprechungen stattfinden. Der Sabbat ist schon seit 5000 Jahren ein hoher Feiertag im Judentum und findet jede Woche von Freitagabend bis Samstagabend statt. Man verzichtet in dieser Zeit darauf, arbeiten zu gehen, elektronische Geräte zu benutzen, sowie auf den Einkauf. Auch Geldgeschäfte sind in dieser Zeit verboten.

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In der Kläranlage ist zu sehen, was vom Konsum übrig bleibt

hagBurkard Hagspiel ist Technischer Werkleiter der Nürnberger „Stadtentwässerung und Umweltanalytik“, kurz SUN. Der 55-Jährige und sein Team reinigen das Abwasser und sorgen für gute Wasserqualität in der Stadt und ihren Flüssen.

Wir sammeln das Abwasser der gesamten Stadt und trennen es in seine Bestandteile auf. Das ist ein biologischer, mechanischer und chemischer Vorgang in verschiedenen Stufen. Unsere Hauptaufgabe ist es, dass das Wasser am Ende wieder sauber ist. Wie lange dieser Prozess dauert, hängt davon ab, wie stark das Abwasser verdünnt oder verschmutzt ist.

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- Nürnberger ZeitungDas Original
Schwerpunkt Original

Druckerschwärze 1Vor der Vervielfältigung ist nach der Vervielfältigung – Ob Markenschuh, Versteinerung oder Kunstwerk: das Original sticht aus der Masse. Wer es in seinen Händen hält, darf sich privilegiert wissen. Die Vervielfältigung hingegen wirkt auf den ersten Blick inflationär. Welcher gesellschaftliche Stellenwert hat das Serielle, und welche Errungenschaften brachte es mit sich? Wie sieht eine Zukunft aus, in der man alles kopieren kann. Sind Nachmacher gefragt, oder werden sie als Schwindler verunglimpft? Gibt es eigentlich originelle Vervielfältigungen?

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Das Impressum // Schwerpunkt Original

nzDie Themenseite in der Nürnberger Zeitung  ist ein Ergebnis des Medienprojekt  „Druckerschwärze“. Dabei haben sich Achtklässler der Adam-Kraft- Realschule Nürnberg eine Woche lang mit dem Thema „Original“ beschäftigt.

Leitung der Szenischen Talkshow: Jean-François Drozak.
Mitwirkende Schülerinnen und Schüler an der Szenischen Talkshow:  Aneesh Anantharasa, Ilker Canki, Harun Gürel, Aida Rizai, Lorik Salihi, Esther Schalit, Niklas Weghorn und Veronika Wendland.

Von der Nürnberger Zeitung: Ella Schindler, Christina Merkel, Petra Nossek-Bock, Stephan Sohr und André Fischer.

Mitwirkende Schülerinnen und Schüler an der Zeitungsseite: Karina Balzer, CIlayda Güzel, Christina Kobras, Karina Koltzenburg, Maxime Lang, Diana Militskaya, Eren Özgün, Tifany Petry und Azan Ullah.

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- Nürnberger ZeitungDas Original
„Kein Designer kann das Rad neu erfinden“

susanne hochherzSusanne Hochherz hat  das gewagt, was sich nur wenige trauen: Die 42-Jährige hat ihren festen Arbeitsplatz beim fränkischen Sportartikelhersteller Puma aufgegeben und ihre eigene Modemarke gegründet. Bei „Trikotesse“ entwirft sie eine Sportkollektion, die elegant und gemütlich zugleich ist. Die NZ sprach mit der Nürnberger Modedesignerin über Originale in der Modebranche.
NZ: Frau Hochherz, wie erkennt der Kunde den Unterschied zwischen Original und Fälschung?
Susanne Hochherz: Man kann es meistens ganz gut erkennen. Es gibt zwar professionelle Fälscher, die gefälschte Markenartikel in Umlauf bringen, aber in den meisten Industrieländern gibt es Schutzmechanismen, die großen Schaden verhindern können.
NZ: Merkt man das an der Qualität der Stoffe oder daran, wie ordentlich etwas genäht ist?

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