- Schwäbische ZeitungWohnen und Bauen
Vom Nomaden zum Wangener Bürger

25. August 2016

sz_wangen_drozakWANGEN – Jean-Francois Drozak Senior lebte bereits in einigen Ländern. Vor ein paar Jahren ist er dann von München nach Wangen gezogen. Im Gespräch mit Kinneret Dalumpines und Ana-Sofia Jacinto schildert er seine Erfahrungen auf dem Wangener Immobilienmarkt.

Herr Drozak, was hat Sie nach Wangen geführt?

Wangen war für mich anfangs nur eine kleine Stadt, ein Punkt auf der Landkarte. Es war ein Zufall, dass hier eine Wohnung frei geworden ist und ich die Anzeige dazu gesehen habe. Ich habe mir dann im Internet Fotos von Wangen angeschaut und gedacht, dass die Stadt nett aussieht und ganz gut liegt.

Bestätigte sich Ihr positiver Eindruck bei der Ankunft?

Nun ja, ich kam an einem kalten, nassen und dunklen Winternachmittag mit dem Zug an. Aber mein Eindruck war dennoch sehr positiv. Ich war überrascht und fasziniert von der alten und traditionellen Architektur, ganz anders als ich es aus vielen anderen Großstädten kannte. Und in dieser wunderschönen Altstadt war ja auch die Wohnung, die ich besichtigen wollte.

Wie war Ihr erster Eindruck der Wohnung?

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- Schwäbische ZeitungWohnen und Bauen
Wohnen+ möchte mehr bieten als nur Wohnraum

24. August 2016

sz_wangen_kellerIm Juli gehen Erba-Häuser auf den Markt – Bestes Konzept erhält Zuschlag

WANGEN – „Gemeinsam statt einsam“ – So lautet der Leitspruch der Genossenschaft Wohnen+. Theo Keller ist einer der Initiatoren des generationsübergreifenden und integrativen Wohnprojektes, das die alten Häuser auf dem Erba-Gelände für diesen Zweck sanieren möchte.

Wohnen+ möchte die Vorteile einer Genossenschaft mit den Vorzügen eines gemeinschaftlich orientierten, selbstverwalteten, ökologischen, günstigen und unkündbaren Wohnens verbinden. Keller erklärt: „Bei uns sollen die Mitglieder nicht nur eine Wohnung haben, sondern auch ein soziales Umfeld, in dem man miteinander lebt. Dazu gehören auch Gemeinschaftsräume, Besucherwohnungen für Gäste, gemeinsame Gärten, Einrichtungen des täglichen Bedarfs, und vielleicht reicht es sogar für ein Bistro auf dem Gelände.“

Die Genossenschaft denkt bezüglich der Bewohner langfristig. Keller erläutert ein Beispiel: „Ein Junglehrer zieht bei uns in eine Zweizimmer-Wohnung, lernt eine Frau kennen, gründet eine Familie und zieht dann in eine Vierzimmer-Wohnung innerhalb des gleichen Gebäudes. Später, wenn die Kinder ausgezogen sind, zieht das Paar wieder zurück in eine kleinere Wohnung. So bleibt das soziale Umfeld und sogar die Adresse erhalten.“

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+ Träger- Nürnberger Zeitung
Druckerschwärze – Preisgekröntes Gemeinschaftsprojekt

28. Juni 2016

Lichtblicke_Logo_2015_WebDie Jugend-Jury des Jugendtheaterfestivals „Lichtblick“ hat das Zeitungs- und Theaterprojekt „Druckerschwärze“ und die mitwirkenden Schüler des Dürer-Gymnasiums Nürnberg  ausgezeichnet. „Das Projekt steht für die beispielhafte Begegnung zwischen den Generationen“, begründet Gisela Hoffmann vom Gostner Hoftheater die Entscheidung bei der Preisübergabe am vergangenen Mittwoch in den NZ- Redaktionsräume. Bei der „Druckerschwärze“ haben sich die Gymnasiasten mit dem beruflichen Weg von Nürnberger Künstlern verschiedenen Alters auseinandergesetzt. Unter Anleitung von NZ- Redakteuren und des Nürnberger Theaterpädagogen Jean – Francois Drozak entstanden dabei eine NZ- Sonderseite dazu sowie ein Theaterstück, das die Schüler im Rahmen des Festivals aufgeführt haben . Zweimal im Jahr gibt das Zeitungs- und Theaterprojekt „Druckerschwärze“ den Nürnberger Schülern die Möglichkeit, sich mit einem Thema auf eine kreative Art auseinanderzusetzen und Redaktions- wie auch Theaterluft zu schnuppern. Unterstützt wird das Vorhaben durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie durch den Jugendmigrationsdienst des Caritasverbandes Nürnberg.

+ Träger- Nürnberger ZeitungRegenerative Energiequellen
Druckerschwärze Stakato

1. April 2016

samsonWas haben eine Theaterbühne und eine Zeitung gemeinsam?

Also eigentlich nichts. Oder? Naja. Genau genommen dienen beide dazu, diverse Themen an die Öffentlichkeit zu bringen. Beide sind also Medien. Und darum nutzt Jean-Francois Drozak auch diese beiden Medien für ein Planspiel. „Druckerschwärze“ hat er es genannt, um das Projekt schon rein begrifflich vom Medium Internet abzugrenzen. Die Hauptrolle spielt übrigens – neben Schülern, Drozak und der Nürnberger Zeitung – der Migrationshintergrund.

Weil genau der eben keine Rolle spielen darf.

Hier geht es zur Präsentation von Druckerschwärze im SAMSON Style:
Bitte mit der Maus die Kreuzchen antippsen: XXXXXXXXXXXXXXXX

O-Töne der Lokaltredakteurin Ella Schindler:

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O-Töne einer Jungredakteurin:

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Eindrücke der Generalprobe zur szenischen Talkshow

- Uckermark KurierTourismus
Mit Notizblock und Kamera neugierig unterwegs

1. April 2016

DSC_9429TEMPLIN. In der vergangenen Woche sah der Schulalltag für 17 Mädchen und Jungen aus Templin einmal ganz anders aus. Im Rahmen einer Projektwoche nahmen die jungen Leute unter die Lupe, was eine Kurstadt wie Templin außer der Landschaft noch braucht, um für Gäste wie Einheimische gleichermaßen attraktiv zu sein. Unterstützung erhielten die Schüler durch das Bundesamt für Migration und vom Uckermark Kurier. Projektleiter war Michael Russ vom Jugendmigrationsdienst. Acht der Jugendlichen haben dazu mit vier Gästen eine 90-minütige Talkshow  mit acht szenischen Kurzgeschichten erarbeitet und erfolgreich aufgeführt. Was die neun Jung-Reporter herausgefunden, aufgeschrieben und fotografiert haben, erfahren die Leser auf dieser Themenseite. Begleitet hat sie dabei der freie Journalist und Bildreporter Uwe Werner. Mit Notizblock, Stift und Kamera unterwegs waren vier Tage lang: Annam-Dennis Bui von der Oberschule Templin sowie Brigitte Freier, Lea-Marie Zander, Mike-Steven Kelm, Eva Michaelis, Paula Weidemann, Marike Neumann, Milena Collin und Ella Schmidt aus dem Gymnasium.

- Uckermark KurierTourismus
Ein Hotelbesuch lohnt sich auch für Einheimische

20. März 2016

indexTEMPLIN. Tomasz Bielawski arbeitet seit drei Jahren als Kellner im Ahorn Seehotel. Die Arbeit macht ihm natürlich besonderen Spaß, wenn er es mit netten Gästen zu tun hat. Den Mann hat es eher zufällig in die Kurstadt verschlagen:
„Eines Tages rief mich ein Freund an, der schon im Seehotel arbeitete, und fragte mich, ob ich nicht auch hier anfangen möchte. Die Idee fand ich gar nicht schlecht, da ich gerade auf der Suche nach einer besser bezahlten Arbeit war“, erzählt der 33-jährige Gastronom.

Diesen Schritt hat er nicht bereut, vor allem die Therme und die schöne Altstadt findet er toll. Deshalb sucht er gerade eine Wohnung in Templin. Trotz allem hält er mit Kritik nicht hinterm Berg: „Ich finde es schade, dass man sich nach Feier
abend nicht mit Freunden in einer Bar oder in einem Pub treffen kann“, bedauert er.  Schon bald wird es für ihn und die anderen fast 100 Mitarbeiter sowie 19 Azubis des Seehotels noch mehr zu tun geben. Mit dem Saisonstart im April wird die Zahl der Hotelgäste wieder auf 300 bis 400 Gäste steigen. „Im Sommer wird es dann bei uns richtig voll, dann erholen sich bei uns bis zu 800 Besucher. Im Jahresdurchschnitt können wir uns über eine Belegungsrate von 59,7 Prozent freuen“, schildert Hoteldirektorin Yvonne Schnell.

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- Uckermark KurierTourismus
Ort der Bildung

15. März 2016

indexTEMPLIN. „Lernen öffnet Türen und macht auch Spaß“, davon ist Teodora Ansaldo fest überzeugt. Seit 2009 leitet sie die Regionalstelle Templin der Kreisvolkshochschule Uckermark. Bildung ist für viele Menschen ein wichtiger Standortfaktor. Als die gebürtige Italienerin von Berlin nach Templin zog, fand sie vor allem die Natur, die Ruhe, die guten Arbeitsbedingungen und die schöpferische Atmosphäre gut. Um Templin noch attraktiver zu machen, hätte Teodora Ansaldo aber noch so einige Wünsche: „Eine bessere Infrastruktur, längere Öffnungszeiten von Gaststätten und Bars, mehr Rad- und Wanderwege, welche zudem auch besser ausgeschildert sind, und die Verbindung von kulturellen Hotspots und Naturschönheiten“, zählte sie einige auf.

In der Volkshochschule versucht sie vor allem, den Menschen die Kultur näher zu bringen. „Dabei unterstützen mich rund 50 Mitarbeiter, die freiberuflich als Kursleiter tätig sind. Bei uns gibt es 80 bis 100 verschiedene Kurse im Jahr, wie Kunst- und Musikkurse, Fremdsprachen kurse, Computerkurse oder Gesundheitskurse“, sagte die Neu-Uckermärkerin. Am beliebtesten sind derzeit unter anderem Kurse für Englisch, Kunst, Yoga und Pilates. Aber auch ein Filmkurs, in dem die Teilnehmer Filme analysierten und auch selbst drehten, kam bei den Teilnehmern gut an, genauso wie der Italienisch-Kochkurs. Die Höhe der Kursgebühren hängt von der Anzahl der Teilnehmer ab. Schüler und Arbeitslose bekommen Ermäßigungen. Kursort ist nicht nur die Volkshochschule, sondern beispielsweise auch die Oberschule Templin oder das Gymnasium.

- Uckermark KurierTourismus
Geburtstage in der Therme

10. März 2016

imagesTEMPLIN. Die NaturTherme Templin hat das Ziel, die Familientherme im Land Brandenburg zu sein. Neben der Sauna gibt es für die Besucher auch einen Wellnessbereich und eine großzügige Badelandschaft. Wellenbecken, Rutschen, Strömungskanäle und Whirlpools lassen kaum Wünsche offen. „Wir können jährlich rund 250 000 Besucher begrüßen,  die meisten kommen aus Berlin-Brandenburg“, berichtete die Marketing-Mitarbeiterin Sophia Zimmermann.

Die NaturTherme mit ihren 40 Mitarbeitern möchte aber nicht nur für Gäste von außerhalb, sondern auch für die Templiner und Uckermärker eine beliebte Freizeiteinrichtung sein. Nach der erfolgreichen Einführung der „Langen Nacht“ wurde nun ein neues Angebot aufgelegt, das ab Anfang April gilt. „Wer möchte, kann künftig mit seinen Freunden bei uns Kindergeburtstag feiern“, informierte Sophia Zimmermann.

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- Uckermark KurierTourismus
Rundumerneuerung für Templins Kulturtempel

5. März 2016

indexTEMPLIN. Im Multikulturellen Centrum Templin (MKC) steht eine Renovierung  an. Von Mai bis September werden unter anderem Bühne, Lüftung und Heizung saniert. „Nach 20 Jahren hat unser Kulturzentrum eine Erneuerungskur dringend nötig“, sagte MKC-Leiterin Kathrin Frese. Für sie ist das Renovieren sehr wichtig, weil das MKC ein Ort der Kommunikation und wertsteigernd für die Kur- stadt ist. Das haben auch die Stadtverordneten erkannt. Sie gaben vor einigen Tagen grünes Licht für die 1,3  Millionen-Euro-Investition. Die Veranstaltungen, besonders die Wasserspiele, sind sehr beliebt bei Touristen und Templinern. Aus diesem Grund wird es trotz der fünfmonatigen Schließung auch in diesem Sommer Freiluftveranstaltungen sowie ein mobiles Kino am MKC und an der „Alten Tankstelle“ auf einer 7,5 mal fünf Meter großen Leinwand geben.

Dieses Kino wird seine Premiere am 28.  Mai in der Wasserburg Gerswalde haben. Denn weitere Vorstellungen soll es auch in anderen Orten der Uckermark geben. Um die Templiner über alle aktuellen Angebote zu informieren, hat das MKC jetzt zusätzlich eine Facebook-Seite erstellt. „Dadurch wollen wir vor allem auch die Jugendlichen besser erreichen. Ich würde mir wünschen, dass mehr Jugendliche aus eigenem Interesse nicht nur ins Kino, sondern auch zu anderen Veranstaltungen kommen“, sagte Kathrin Frese. Generell ist sie offen für Neues und gespannt, wie die Zukunft von Templin und des Multikulturellen Centrums aussehen wird.

- OstseezeitungWissenschaftsbetrieb
Die Stadt fasziniert mich

1. März 2016

imagesJean-François Drozak ist als Jugendregisseur tätig und reist durch ganz Deutschland, um Schülern das Projekt „Druckerschwärze“ näherzubringen, welches sich mit der Integration von Migranten befasst. Dazu studiert er mit ihnen ein Theaterstück ein. Er selber ist Brasilianer, wurde in São-Paulo geboren. Der 41-Jährige ist am Wochenende gern in seiner eigenen Bar in Nürnberg, bei der es sich um eine Kunstgalerie handelt, in welcher er Bilder ausstellt. Zu MV und besonders zu Greifswald hat er eine besondere Beziehung aufgebaut: „Die Stadt fasziniert mich.“