Archiv der Kategorie: Wissenschaftsbetrieb

Der Hauptkoordinationspartner dieser Projektwoche in Greifswald ist der Caritasverband Vorpommern:
Projektleitung: Burghardt Siperko

Wissenschaftsbetrieb
Die Stadt fasziniert mich

imagesJean-François Drozak ist als Jugendregisseur tätig und reist durch ganz Deutschland, um Schülern das Projekt „Druckerschwärze“ näherzubringen, welches sich mit der Integration von Migranten befasst. Dazu studiert er mit ihnen ein Theaterstück ein. Er selber ist Brasilianer, wurde in São-Paulo geboren. Der 41-Jährige ist am Wochenende gern in seiner eigenen Bar in Nürnberg, bei der es sich um eine Kunstgalerie handelt, in welcher er Bilder ausstellt. Zu MV und besonders zu Greifswald hat er eine besondere Beziehung aufgebaut: „Die Stadt fasziniert mich.“

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Wissenschaftsbetrieb
„Fahren Theologen gerne Go-Kart?“ – OZ

goGreifswald. Physiker tun es, Kinderzahnärzte würden es auch tun, Mathematiker eher weniger und Theologen bräuchten dafür wohl eine Begründung: Geht es nach den vier Greifswalder Experten, die den Schülerndes Humboldtgymnasiums in dieser Woche etwas über den Wissenschaftsbetrieb erzählen, ist das Go-Kart-Fahren nicht jedermanns Sache.
Um das herauszufinden, hat Jean-François Drozak, Sozialarbeiter und Leiter des Projektes „Druckerschwärze“, eine durchaus provozierende Herangehensweise gewählt. Während der Vorgespräche bohrt er immer wieder bei seinen Interviewpartnern aus den verschiedenen Fachbereichen nach, manch einer fühlt sich gar etwas bedrängt.

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Sollen Schüler (noch) mehr leisten?

Sollen-Schueler-noch-mehr-leisten_pdaArticleWideGreifswald. Die Zahl der Studienabbrecher ist hoch. Laut Bildungsministerium verließen im Sommersemester 2014 und im folgenden Wintersemester 2848 Studenten die Uni Greifswald. Nur 822 von ihnen hatten einen Abschluss in der Tasche. 381 wechselten die Hochschule, der Rest ignorierte Rückmeldefristen oder brach das Studium ab. Die Gründe dafür beschäftigen auch Prof. Dr. Bernd Kugelmann von der hiesigen Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät.„Die jungen Menschen kommen heutzutage von der Schule schlechter vorbereitet an die Uni alsfrüher“, so der 58-Jährige.Sollten die Hochschulen ihre Ansprüche und Standards reduzieren?

„Das wollen wir nicht und ich denke auch, dass es nicht der richtige Weg wäre“, meint der Mathematikprofessor. Die Schule sei in der Pflicht, Schüler besser auf das Studium vorbereiten. Um sich stärker auf die Kernfächer konzentrieren zu können, müsste die Anzahl der Fächer verringert werden. Am Greifswalder Humboldtgymnasium sind es in der zehnten Klasse 16.

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Wissenschaftsbetrieb
MEHR STOFF IN DER SCHULE?

opp

Ja, aber in 13 Jahren
Total überfordert in den ersten Semestern – die Konsequenz ist nicht selten der Studienabbruch. EinWeg, die hohen Quoten zu drücken, ist, Schüler am Gymnasium besser auf die Zeit an der Uni vorzubereiten und ihnen in den Kernfächern mehr beizubringen. Das könnte man dadurch erreichen, die Lehrpläne zu erweitern und die Schulzeit zu verlängern. Aber viele empfinden noch mehr Nachmittagsunterricht als nicht zumutbar. Vor allem Pendler haben einen sehr langen Tag. Um Überforderung in der Unizeit nicht einfach in die Schulzeit vorzuverlagern, sollte man wieder über die Einführung einer 13. Klasse nachdenken. Lieber ein Jahr länger Schule als ein verlorenes Jahr an derUni. Lisa Eichwitz (14)

Schon jetzt zu viele Fächer
Die Anforderungen in der gymnasialen Oberstufe bitte auf keinen Fall noch weiter erhöhen! Der Stress vor dem Abitur ist sowieso kaum zu bewältigen. Zum einen ist der Stoff sehr komprimiert, zum anderen gibt es viel zu viele Fächer. Das könnte man dadurch lösen, den Schülern schon vor der 11. Klasse die Möglichkeit einzuräumen, Fächer abzuwählen und sich dadurch schon früher je nach ihren Interessen zu spezialisieren. Weiterhin gehe ich davon aus, dass die Schulen es versäumen, ihren Schülern die Methoden beizubringen, die ihnen das Studium erleichtern können. Dazu zählen zum Beispiel eigenverantwortliches Lernen und eine selbstständige Organisation des Arbeitspensums. NelePieper(15)

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Kinderzahnärzte sind Künstler

Kinderzahnaerzte-sind-Kuenstler_pdaArticleWideGreifswald. Muhammad Abdul Aziz ist ein geduldiger und warmherziger Mensch. Obwohl er selbst mit seinen 27 Jahren noch immer Angst vorm Zahnarzt hat, arbeitet er seit zwei Jahren in der Zahnklinik der Universitätsmedizin und versucht ,kleinen Kindern eben diese Angst zu nehmen. „Wir machen alles Schritt für Schritt und unterhalten uns erst mal mit den Kleinen, um Vertrauen aufzubauen. Wir fragen, wie es in der Schule läuft und wieviele Freunde sie haben.“ Dann würde den Kindern alles erklärt,wobei bestimmte „böse“ Wörter durch positive oder bildlichere Ausdrücke ersetzt werden. „Geduld zu haben ist das wichtigste in dem Beruf“, sagtAziz.

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Lust auf Sinnsuche

theissenGreifswald. „Gibt es etwas, das immer Sinn macht?“ Unzählige Stunden verbrachte Henning Theißen während des Zivildienstes mit Laubfegen und stellte sich dabei genau diese Frage. Er fand tatsächlich auch eine Antwort: Theologie.

Jahrelanges Studium, alte Sprachen lernen, Kirchendienst und Promotion haben dazu geführt, dass er heute als Privatdozent an der Uni Greifswald tätig ist. DieFrage nach dem Sinn beschäftigt ihn weiterhin. „Warum hat der Staat ein Interesse daran, dass Theologie an den Universitäten gelehrt wird? Was ist der Nutzen daraus?“ Fragen wie diese erörtert er gerne während langer Spaziergänge. Ab und zu hatte er auch Zweifel an seinem Werdegang. Doch er glaubt nicht, mit seinen Entscheidungen Fehler begangen zu haben.

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Wenn man nicht über Integration spricht

Fahren-Theologen-gerne-Go-Kart_pdaArticleWide„Wenn man nicht über Integration spricht, ist sie gelungen. “Diese Haltung vertritt Jean-François Drozak. Er leitet das Projekt „Druckerschwärze“ (finanziert vom Bundesamt für Migration), das zusammen mit Jugendlichen und der OZ realisiert wird. In diesem Projekt geht es darum, dass Experten aus unterschiedlichen Bereichen und Ländern auftreten, sie aber nicht als Menschen „mit Migrationshintergrund“ bezeichnet werden, sondern einfach als Fachmann. Zum anderen geht es darum, dass die Schüler mit ihnen Themen journalistisch aufarbeiten –in Form einer Talkshow und einer Zeitungsseite.
Osama Youssef(13)

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