Archiv der Kategorie: – Rhein-Hunsrück Zeitung

Medienpartner im Rahmen der Projektwoche in Kirchberg zum Thema: Verkehrsinfrastruktur:
Verantwortlicher Redakteur: Volker Boch

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Infrastruktur für die Region – Der richtige Verkehrsmix

hahnWie muss die Verkehrssituation in der Region verbessert werden, und inwiefern ist sie für Wirtschaft und den Einzelnen bereits attraktiv? Dabei wollen wir den Flughafen und seine Potentiale, die Gleise, den Individualverkehr und/oder das Schienennetz besprechen. Im Mittelpunkt steht die Erfahrung kompetenter Talkgäste.

Kirchberg. Eine Woche lang haben Jugendliche fernab der Schulbank einen besonderen Unterricht erlebt. Sie übten sich darin, Journalisten zu sein und Theater zu spielen. Im Rahmen Projektes befassten sich die Jugendlichen mit dem Großthema „Verkehr“ und beleuchteten dabei verschiedene Facetten.

Im Kirchberger Jugendzentrum „Am Zug“ standen fünf Tage ein anspruchsvoller und zugleich abwechslungsreicher Redaktionstag auf dem Programm.

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Man(n) liebt die Unabhängigkeit des Autos


2015-01-22 16.17.09-6
„Ohne Auto ist man aufgeschmissen“, behauptet Volkan Yilmaz. Der 21-Jährige wohnt in Simmern und absolviert gerade sein freiwilliges soziales Jahr an der Kooperativen Gesamtschule Kirchberg. Aufgrund einer defekten Einspritzanlage ist er gezwungen, eine Woche lang auf sein Auto zu verzichten. Im Rahmen eines Interviews berichtet er von seinen ersten Erfahrungen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln im Rhein-Hunsrück-Kreis.

 
10 Euro für zwei Fahrten im öffentlichen Nahverkehr
In jungen Jahren war er aufgrund seiner Wohnlage nicht darauf angewiesen, den Schulbus zu nehmen, doch nun muss er täglich auf dem Weg zur Arbeit den Bus nutzen. Schon nach kurzer Zeit wird ihm bewusst, dass für einen Autobesitzer jede Busfahrt ein zusätzlicher Kostenaufwand ist. Seiner Meinung nach sind 10 Euro Tagesausgabe für den Bus unakzeptabel.

Besonders für Jugendliche ist dies eine schwer aufzubringende Summe. Zusätzlich entpuppt sich das Busfahren im Gegensatz zur Autofahrt als zeitraubende Angelegenheit.

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Flughafen Hahn hat sich stark entwickelt

FullSizeRenderAls am Ende der 1990er-Jahre Ernst Zörner zum ersten Mal mit seiner Frau in den Hunsrück kam, um sich den Flughafen Hahn anzusehen, hatte er immense Probleme, den Flughafen zu finden. Denn das Verkehrsnetz war noch schlecht und unübersichtlich aufgebaut. Seitdem er 1998 aber die Stelle als Leiter des Air France Logistikzentrums am Hahn angenommen hat, konnte er eine positive Veränderung beobachten, die sich auf den gesamten Hunsrück auswirkte.


Die Entwicklung erlebte Ernst Zörner als „Fachkundiger im Bereich der Logistik“ mit und ist heute sehr zufrieden mit dem Fortschritt. Trotzdem denkt er, dass man den Hunsrück noch besser ausbauen könnte, zum Beispiel mit dem heiß umstrittenen Hochmoselübergang, der seiner Meinung nach eine große Chance für die Region wäre, da der Verkehr aus den Beneluxstaaten dann sofort in die Region fließen würde und nicht über Umwege kommen müsste. Damit würden der Tourismus angekurbelt und Transportkosten für viele Firmen gemindert werden. Aus seiner Sicht sind dies Vorteile in der Wirtschaftlichkeit und Argumente für den Hochmoselübergang, die durchaus aussagekräftig sind.

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Kunden mögen individuelles Reisen

Mietwagen Klienten sind sehr unterschiedlich.

Lautzenhausen. „Heutzutage kann jeder ein Auto mieten“, sagt Timea Conrad, die seit einigen Jahren in einem Autoverleih am Flughafen Frankfurt-Hahn arbeitet. Aufgrund ihres Arbeitsplatzes kennt sie sich bestens im Bereich des Individualverkehrs aus. Da sie kurzzeitig in einer Filiale in der Stadt gearbeitet hat, hat sie den direkten Vergleich des städtischen und ländlichen Konsumverhaltens.


Nach ihrer Aussage arbeitet sie lieber am Flughafen als in der Stadt, da man dort eine größere Vielfalt an interessanten Menschen aus unterschiedlichen Ländern kennenlernt. Die Gründe, ein Auto zu leihen, seien auch sehr ausgewogen.

Viele Leute, die Verwandte besuchen, Burgen besichtigen, ein Konzert besuchen, ein Hochzeitsauto brauchen, Mitarbeiterausflüge veranstalten, Geschäftsreisen unternehmen oder einfach nur Erholung auf dem Land suchen, sind Teil ihres alltäglichen Arbeitsumfeldes.

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Jugendliche brauchen bessere Busanbindungen

david SindhuVerkehr  – Ländliche Infrastruktur hat viele Mängel

„Nach wie vor sind Jugendliche immer noch auf ihre Eltern in Sachen Mobilität angewiesen“, findet David Sindhu, der Leiter des Jugendzentrums „Am Zug“, da im Hunsrück die Busverbindungen unzureichend sind. In vielen Dörfern fahren nur zu Schulzwecken Busse, und am Wochenende gibt es sowieso keinen einzigen Bus. Was sollen sie nun machen, wenn sie mit ihren Freunden ausgehen wollen? Im Kirchberger Jugendzentrum kennt der Sozialpädagoge David Sindhu dieses Problem. Jugendliche, welche im Jugendzentrum ,,chillen” und nicht abgeholt werden können, müssen sich die Frage stellen, wie sie nach Hause kommen.

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