Archiv der Kategorie: + pressespiegel

Schwerpunkt Engagement – Ein Radiomagazin

efaOb im Sportverein, in der Flüchtlingshilfen, in der Kirchen oder im Naturschutz – vieles würde in unserer Gesellschaft ohne Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, nicht funktionieren. Doch wer engagiert sich heutzutage überhaupt noch freiwillig für die gute Sache? Und wären wir aktiver, wenn wir mehr Zeit hätten? Wie würde sich ein bedingungsloses Grundeinkommen auf das Ehrenamt auswirken? Diesen und anderen Frage sind die Reporterinnen und Reporter der Gesamtschule Aurich-West in der einwöchigen Projektwoche zum Thema Ehrenamt nachgegangen.

Das Radiomagazin zum Nachhören:
www.aurich.druckerschwaerze.eu

 

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Schwerpunkt Nachhaltigkeit – Ein Radiomagazin

efaNachhaltigkeit: Was müssen wir heute tun, damit das Leben morgen noch lebenswert ist?

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Schwerpunkt Menschenrechtsarbeit

säulenDie Stadt Nürnberg ist „Stadt der Menschenrechte“. Die Menschenrechtssäulen am Germanischen Nationalmuseum weisen auf die Errungenschaften hin, aber auch auf die damit verbundene Verantwortung. Wie alltagstauglich sind die Menschenrechte tatsächlich? Wie können und werden sie im Alltag konkret umgesetzt? Wir fragen Menschenrechtspraktiker*innen, die Worten Taten folgen lassen. Sei es im Beruf oder im Ehrenamt: Die Umsetzung der Menschenrechte macht Arbeit.

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Ein offenes Ohr für die jungen Bürger

JugendparlamentKinder bedürfen eines besonderen Schutzes. Die Kinderkommission der Stadt Nürnberg kümmert sich darum, dass die Rechte der Kinder hier berücksichtigt und nicht verletzt werden. Die NZ sprach mit der Geschäftsführerin der Kinderkommission Cornelia Scharf darüber, wie es in der Praxis funktioniert. Außerdem erläuterte die 54-Jährige, welche Möglichkeiten Kinder und Jugendliche in der Stadt haben, auf ihre Bedürfnisse aufmerksam zu machen.

NZ: Wie viele Kinder gibt es in Nürnberg?

Cornelia Scharf: Bis 14 Jahren sind es 66000.

NZ: Was ist die Kinderkommission?

Scharf: Das ist ein Gremium, in welchem Politiker, Vertreter der Wohlfahrtsverbände,, des Gesundheit- und des Jugendamts sitzen. Auch Ehrenamtliche aus Elternverbänden und dem gesamten Elternbeirat sitzen dort. Die Kinderkommission ist ein Unterausschuss des Jugendhilfeausschusses in Nürnberg. Ihre Aufgabe ist es, sich Gedanken darüber zu machen, wie die Kinderrechte hier in der Stadt bekannter gemacht werden können.

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Mit Stiftung ins Stadion oder Theater

Tobias-BallbachDie Stiftung des Unternehmens „Der Beck“ kümmert sich um sozial benachteiligte Kinder in der Region. Das ermöglicht so manchem Kind etwa den Besuch einer kulturellen Veranstaltung oder auch im Stadion. „Uns ist wichtig, Kindern und Jugendlichen zu helfen, denen es hier vor Ort nicht gut geht“, erzählt Tobias Ballbach von der „Der Beck Kinderfonds Stiftung“.

„Anfragen von Privatpersonen, etwa für Einzelfallhilfen, können wir nicht unterstützen.“ Es muss immer ein Träger vorhanden sein, der eine gute Idee für ein Projekt hat und bei der Umsetzung finanzielle Unterstützung benötigt. „Dann können wir aktiv werden und weiterhelfen“, berichtet Ballbach.

Die Träger könnten ein Krankenhaus, eine Kirchengemeinde oder ein Verein sein. Bei einigen Projekten wirkt die Stiftung im Hintergrund mit und hat keinen persönlichen Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen. „Wir wollen den Kindern in diesem Fall genügend Abstand geben. Wir wissen ja, sie werden durch unsere Projektpartner gut betreut.“

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Gleich ist gleich, und ungleich ist ungleich

Detlef-JanetzekDetlev Janetzek ist der Beauftragte der Stadt Nürnberg für Diskriminierungsfragen. Wenn sich jemand benachteiligt fühlt, überlegt er sich Strategien, wie er ihm helfen kann. Das Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg hat eine ganze Reihe von Aufgaben. Es informiert unter anderem über die Menschenrechte und verleiht jedes zweite Jahr den Menschenrechtspreis an Personen, die sich auch unter persönlichen Risiken für andere einsetzen.
Die Öffentlichkeit schützt sie. In Deutschland besagt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, dass Personen nicht aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Religion oder Herkunft diskriminiert werden dürfen. Wenn das nicht eingehalten wird, können sie sich an die Beratungsstelle wenden.

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„Mein Verhalten wirkt sich auf andere aus“ – NZ

DorotheeDorothée Holuba engagiert sich beim Verein Eine Welt-Station, eine Einrichtung der evangelischen Kirche in Bayern. Zudem studiert die 26- Jährige „Medien-Ethik-Religion“ an der Universität Erlangen-Nürnberg. Ich gebe Workshops an Schulen, Konfirmandengruppen oder Lehrergruppen.
Dabei geht es oft darum, wie unser Verhalten das Leben in anderen Ländern beeinflussen kann. Für mich sind Menschenrechte nicht nur Werte, sondern Rechte, die jeder hat. Und durch meinen Konsum, durch meine Lebensführung hier, nehme ich Einfluss darauf, wie es jemandem in Bangladesch, Indien oder Asien geht.

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Schwerpunkt Fankkultur

issoIst Fankultur mehr als der Ausdruck eines schönen Hobbys? Was kann man von begeisterungsfähigen Fans lernen?  Sie leben Solidarität, abhängig  oder unabhängig vom momentanen Erfolg des Idols, Clubs. Man stelle sich vor, Fans würden ihre Fankompetenz einem Wirtschaftsunternehmen zur Verfügung stellen. Oder einem Ehepaar in der Krise? Wären ihre Ratschläge erfolgsversprechend, oder bestenfalls schöner Unfug? Was können wir von Fans und ihrer Haltung lernen? Und was raten Fans von sich nicht abzukupfern?

 

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Blau und Weiß – Ein Leben lang

gelsen2Trotz einiger Kritik lieben Schalke-Fans ihren Verein
Von Selin Taskin und Merle Sender

Kim Burmeister und Torsten Wieland sind beide Fans von Schalke 04. Torsten Wieland betreibt den Königsblog im Internet, in dem er aktuelle Themen und Ereignisse von Schalke kommentiert. Die 19-Jährige Schülerin Kim ist ein sehr großer Fan und arbeitet sogar an jedem zweiten Wochenende in der Veltins Arena in einem Kiosk. Beide schauen sich gerne die Heimspiele an, und auch wenn Schalke eine schlechte Zeit haben sollte, würden sie immer hinter dem Verein stehen. Kim hat am Verein und auch generell am heutigen Fußball einiges zu kritisieren. Sie kann sich allerdings nicht vorstellen, kein Schalke-Fan mehr zu sein. Anders als Torsten Wieland. Er hat schon oft überlegt, mit seinem Blog eine Pause einzulegen, aber dann war er doch ein zu großer Fan und hat mit seinem Königsblog weitergemacht.

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Entscheidend ist auch neben dem Platz


WeijersHerr Weijers, wie sind Sie zu ihrem Beruf gekommen?

Ich mache schon jahrelang ehrenamtlich soziale Arbeit, denn als Jugendlicher war ich oft im Jugendzentrum, und über diese Schiene habe ich mich dann für diesen Beruf interessiert. Aus der Überzeugung, Menschen helfen zu wollen, habe ich dann soziale Arbeit studiert und bin jetzt Sozialarbeiter.

Sind sie zum Schalker Fanprojekt gegangen, weil sie Fan des FC Schalke 04 sind?

(lacht) Auf jeden Fall war das auch ein Grund, weil ich meinen Verein mit Leidenschaft unterstütze. Aber ich fand natürlich auch das Berufsfeld ziemlich herausragend, denn die Sozialarbeit bei einem Fußballverein ist was ganz Besonderes, da es insgesamt in ganz Deutschland nur ungefähr 200 Stellen für diesen Beruf gibt. Das hat mich einfach motiviert und gereizt, so einen spannenden Job zu machen.

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