Archiv der Kategorie: – Nürnberger Zeitung

Medienpartner im Rahmen aller Projektwochen in Nürnberg. Verantwortliche Redakteurin: Ella Schindler

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Schwerpunkt Menschenrechtsarbeit

säulenDie Stadt Nürnberg ist „Stadt der Menschenrechte“. Die Menschenrechtssäulen am Germanischen Nationalmuseum weisen auf die Errungenschaften hin, aber auch auf die damit verbundene Verantwortung. Wie alltagstauglich sind die Menschenrechte tatsächlich? Wie können und werden sie im Alltag konkret umgesetzt? Wir fragen Menschenrechtspraktiker*innen, die Worten Taten folgen lassen. Sei es im Beruf oder im Ehrenamt: Die Umsetzung der Menschenrechte macht Arbeit.

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Ein offenes Ohr für die jungen Bürger

JugendparlamentKinder bedürfen eines besonderen Schutzes. Die Kinderkommission der Stadt Nürnberg kümmert sich darum, dass die Rechte der Kinder hier berücksichtigt und nicht verletzt werden. Die NZ sprach mit der Geschäftsführerin der Kinderkommission Cornelia Scharf darüber, wie es in der Praxis funktioniert. Außerdem erläuterte die 54-Jährige, welche Möglichkeiten Kinder und Jugendliche in der Stadt haben, auf ihre Bedürfnisse aufmerksam zu machen.

NZ: Wie viele Kinder gibt es in Nürnberg?

Cornelia Scharf: Bis 14 Jahren sind es 66000.

NZ: Was ist die Kinderkommission?

Scharf: Das ist ein Gremium, in welchem Politiker, Vertreter der Wohlfahrtsverbände,, des Gesundheit- und des Jugendamts sitzen. Auch Ehrenamtliche aus Elternverbänden und dem gesamten Elternbeirat sitzen dort. Die Kinderkommission ist ein Unterausschuss des Jugendhilfeausschusses in Nürnberg. Ihre Aufgabe ist es, sich Gedanken darüber zu machen, wie die Kinderrechte hier in der Stadt bekannter gemacht werden können.

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Mit Stiftung ins Stadion oder Theater

Tobias-BallbachDie Stiftung des Unternehmens „Der Beck“ kümmert sich um sozial benachteiligte Kinder in der Region. Das ermöglicht so manchem Kind etwa den Besuch einer kulturellen Veranstaltung oder auch im Stadion. „Uns ist wichtig, Kindern und Jugendlichen zu helfen, denen es hier vor Ort nicht gut geht“, erzählt Tobias Ballbach von der „Der Beck Kinderfonds Stiftung“.

„Anfragen von Privatpersonen, etwa für Einzelfallhilfen, können wir nicht unterstützen.“ Es muss immer ein Träger vorhanden sein, der eine gute Idee für ein Projekt hat und bei der Umsetzung finanzielle Unterstützung benötigt. „Dann können wir aktiv werden und weiterhelfen“, berichtet Ballbach.

Die Träger könnten ein Krankenhaus, eine Kirchengemeinde oder ein Verein sein. Bei einigen Projekten wirkt die Stiftung im Hintergrund mit und hat keinen persönlichen Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen. „Wir wollen den Kindern in diesem Fall genügend Abstand geben. Wir wissen ja, sie werden durch unsere Projektpartner gut betreut.“

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Gleich ist gleich, und ungleich ist ungleich

Detlef-JanetzekDetlev Janetzek ist der Beauftragte der Stadt Nürnberg für Diskriminierungsfragen. Wenn sich jemand benachteiligt fühlt, überlegt er sich Strategien, wie er ihm helfen kann. Das Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg hat eine ganze Reihe von Aufgaben. Es informiert unter anderem über die Menschenrechte und verleiht jedes zweite Jahr den Menschenrechtspreis an Personen, die sich auch unter persönlichen Risiken für andere einsetzen.
Die Öffentlichkeit schützt sie. In Deutschland besagt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, dass Personen nicht aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Religion oder Herkunft diskriminiert werden dürfen. Wenn das nicht eingehalten wird, können sie sich an die Beratungsstelle wenden.

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„Mein Verhalten wirkt sich auf andere aus“ – NZ

DorotheeDorothée Holuba engagiert sich beim Verein Eine Welt-Station, eine Einrichtung der evangelischen Kirche in Bayern. Zudem studiert die 26- Jährige „Medien-Ethik-Religion“ an der Universität Erlangen-Nürnberg. Ich gebe Workshops an Schulen, Konfirmandengruppen oder Lehrergruppen.
Dabei geht es oft darum, wie unser Verhalten das Leben in anderen Ländern beeinflussen kann. Für mich sind Menschenrechte nicht nur Werte, sondern Rechte, die jeder hat. Und durch meinen Konsum, durch meine Lebensführung hier, nehme ich Einfluss darauf, wie es jemandem in Bangladesch, Indien oder Asien geht.

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Zeitungs- und Theaterprojekt über Leistungssport – NZ

brechtWie viel muss man für einen Platz auf dem Treppchen trainieren? Welche Opfer muss man bringen? Mit einigen Facetten des Leistungssports befassen sich seit Montag Schüler des Bertolt-Brecht-Gymnasiums. Im Rahmen des Zeitungs- und Theaterprojektes „Druckerschwärze“ des Nürnberger Theaterpädagogen Jean-Francois Drozak und der NZ treten die jungen Menschen mit Experten in Dialog. Ihr Ziel: Nach vier Tagen Arbeit werden sie ein Theaterstück und – mit Hilfe der NZ-Redakteurinnen Ella Schindler und Christina Merkel – eine Zeitungssonderseite zum Thema präsentieren. Die Premiere der öffentlichen Aufführung findet am Donnerstag um 19 Uhr im Großraum Nord des Bertolt-Brecht Gymnasiums statt. Der Eintritt ist kostenlos. Die Themenseite erscheint am Freitag in der NZ. Ermöglicht wird das Projekt durch die Förderung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, der Jugendmigrationsdienst der Caritas Nürnberg koordiniert das Projekt.

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„Ich bin wie ein Hirte, der seine Schäfchen hütet“ – NZ

GeißleinMarkus Geßlein fährt Mountainbike und hat früher Badminton gespielt. Verletzt hat er sich dabei nie ernsthaft. Im Beruf hat der 42-Jährige aber täglich mit gebrochenen Schlüsselbeinen und Kreuzbandrissen zu tun: Der Sportmediziner begleitet seit 2009 Kaderathleten am Olympiastützpunkt Bayern und betreut die Sporttalente der Bertolt-Brecht-Schule in Nürnberg. Mit der NZ sprach er über Grenzen der Sportmedizin und den Preis, den manche Athleten für ihren Erfolg zu zahlen bereit sind.

NZ: Herr Geßlein, in welchen Sportarten passieren die meisten Verletzungen?

Markus Geßlein: Die meisten Verletzungen passieren beim Vollkontaktsport, im Kampfsport zum Beispiel beim Taekwondo oder auch beim American Football.

NZ: Gibt es Sportler, die eine verletzungsfreie Karriere haben?

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Gute Schüler stehen öfter auf dem Siegertreppchen – NZ

KöberleinUwe Köberlein arbeitet seit elf Jahren an der Bertolt-Brecht-Schule und ist Sportkoordinator der Eliteschule des Sports in Nürnberg. In dieser Funktion hat er nicht nur die sportlichen sondern auch die schulischen Leistungen seiner Schützlinge im Blick.

Im NZ Interview erzählt er, wie sich beides gut verbinden lässt.

NZ: Herr Körberlein, welche Aufgaben haben Sie an Ihrer Schule?

Uwe Köberlein: Als Sportkoordinator ist es meine Aufgabe, den Einklang zwischen Sport und Schule herzustellen. Die Leistungssportler sollen ihren Sport betreiben können, aber trotzdem einen guten Schulabschluss bekommen.

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Damit viele Nürnberger aktiv und fit sein können – NZ

ThielemannJürgen Thielemann leitet den Sportservice der Stadt Nürnberg. Das Amt unterstützt Sportvereine bei Sanierungen und Neubauten von Sportstätten, beim Anschaffen neuer Geräte und bei Veranstaltungen.

Für Jugendliche, die gerne im Sportverein mitmachen würden, aber nicht genug Geld dafür haben, gibt es Gutscheine für den Mitgliedsbeitrag und Geld für Sportkleidung und Trainingsausrüstung, wie zum Beispiel Fußballschuhe oder Tennisschläger.

Der Sportservice organisiert unter anderem auch Tagungen und Workshops. ,,Dort werden Themen aufbereitet, die die Vereine aktuell fordern“, sagt Thielemann, ,,Wie ehrenamtliches Engagement, Finanzen und die Zukunft der Vereine.“ Einmal im Jahr zeichnet der Sportservice bei der Sportlerehrung die besten Athleten Nürnbergs aus.


Insgesamt bekommen die Vereine etwa 2,5 Millionen Euro im Jahr von der Stadt. Die Hälfte der Nürnberger Vereine ist förderungsfähig. Dafür müssen sie mindestens 50 Mitglieder und eine gewisse Anzahl an jungen Menschen unter 26 Jahren haben. Große Vereine, die mehrere Sportarten anbieten, bekommen immer mehr Mitglieder, während die Mitgliederzahlen bei vielen kleineren Vereinen zurückgehen. Weiterlesen

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Spiel, Spaß und Respekt

klein„Wir beten auch schon einmal vor einer Sportgruppe“, sagt Daniel Klein, Diakon beim CVJMNürnberg. Der Christliche Verein Junger Menschen legt Wert darauf, dass die Sportler respektvoll miteinander umgehen und der Spaß im Vordergrund steht.
Jeder darf mitmachen auch ohne Mitgliedschaft, wer sich aber nicht an die Regeln hält, muss auch mal gehen. „In den acht Jahren meiner bisherigen Arbeitszeit, habe ich aber nur einmal mitbekommen, wie zwei Jugendliche von uns weggeschickt wurden“, erzählt der 40-Jährige.

Normalerweise wird ein Streit zwischen den Beteiligten untereinander geklärt, ohne dass jemand eingreifen muss. „Weil Fußball ein sehr beliebter Sport in Deutschland ist, wird das bei uns am häufigsten gespielt. Die Gruppen sind schon mal überfüllt, da im Durchschnitt 15 bis 25 junge Menschen anwesend sind. Deshalb gehen manche, um an einem anderen Tag zu einem anderen Angebot wiederzukommen.

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