Archiv der Kategorie: Krisenmanagement

Der Hauptkoordinationspartner dieser Projektwoche in Nürnberg ist die Stadt Nürnberg.
Projektleitung: Dr. Ulli Glasser

Krisenmanagement
Lösungsstrategien unter Zeitdruck

tafelSind in ihrem Arbeitsumfeld Handlungskonzepte sinnvoll, um im Krisenfall oder Schaden abzuwenden? Sind solche geplante Vorkehrungen nur eine Beruhigungspille bis zum Ernstfall, und macht es überhaupt Sinn sich Gedanken um den „worst case“ zu machen? Braucht es den Helden in der Krise oder doch eher das gut funktionierende Team? Was halten unsere Experten von Stresstests in ihrem Arbeitsfeld? Handelt man am Ende doch nur aus dem Bauch heraus, der Intuition?

Ob in einem Unternehmen oder in einer Familie: Wie bewältigt man eine Krise? 16 Jugendliche recherchieren.  Den Rahmen dazu bietet ihnen das Zeitungs- und Theaterprojekt „Druckerschwärze“ des Nürnberger Theaterpädagogen Jean-Francois Drozak und der NZ.  Im Rahmen einer Projektwoche sprechen die Jugendlichen mit verschiedenen Experten, entwickeln Theaterszenen und schreiben Artikel. Was dabei herauskommt, konnten Interessierte in einem Theaterstück sehen und in der NZ lesen.
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Krisenmanagement
Eine bewältigte Kreise stärkt

Foto-Frau-Adam-DruckerschwärzeWenn der Berg an Problemen drückt und die Lösung nicht in Sicht ist, sind kompetente Unterstützer besonders wichtig. Hier beginnt der Einsatz von Brunhilde Adam. Die 41-jährige Sozialpädagogin arbeitet beim Allgemeinen Sozialdienst der Stadt Nürnberg (ASD) und hilft Familien, auch aus krisenhaften Situationen herauszukommen.

NZ: Frau Adam, zwischen welchen Formen von Krisen unterscheiden Sie?

Brunhilde  Adam: Zum einen gibt es akute Krisen: Wenn uns zum Beispiel die Polizei oder die Schule anruft, dass die Kinder gefährdet sind oder Eltern mit schweren Krankheiten Unterstützung brauchen. Zum anderen chronische Krisen: Wenn etwa ein Kind über einen längeren Zeitraum im Unterricht auffällig ist, die Hausaufgaben vergisst oder öfter zu spät kommt und die Lehrerin sich Sorgen um das Wohl des Kindes macht.

NZ: Wie reagieren die Menschen in Krisen?

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Krisenmanagement
Seismograph in der Wirtschaftskrise

pilkenrothWenig Aufträge, keine Kredite: Damit mussten viele Unternehmen in Deutschland während der Wirtschafts und Finanzkrise im Jahr 2008 fertig werden. Gerade Zeitarbeitsfirmen bemerken solche Entwicklungen bei ihren Kunden sehr früh. Malgorzata Pilkenroth vom Personaldienstleister Hofmann in Nürnberg erzählt, warum.

NZ: Woran merken Sie, dass sich in der Wirtschaft eine Krise anbahnt?

Malgorzata Pilkenroth: Wir merken es, wenn an vielen verschiedenen Standorten von Unterschiedlichen Kunden mehr Mitarbeiter abgemeldet werden als üblich. Wenn es einem Unternehmen nicht gut geht, wird zunächst das Zeitpersonal abgebaut. Wir wissen so als Ersten, welche Branche gerade in Schwierigkeiten geraten könnte. Dann können wir uns schnell nach einer Alternative für unsere Mitarbeiter umschauen.

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Krisenmanagement
Plan B in der Schublade

FröhlichIn einem Unternehmen läuft nicht immer alles wie gewünscht. Im Gegensatz zu persönlichen Lebenskrisen, gibt es hier für Notfälle aber ganz genaue Ablaufpläne, an die sich jeder Mitarbeiter halten muss. Bernhard Fröhlich ist Betriebsleiter beim Lebensmittelhersteller Eisblümerl in Happurg-Thalheim und erklärt, wie sich sein Unternehmen auf schwierige Situationen vorbereitet.

„Wir sind ein Bio-Betrieb. Wir verwenden Nüsse und Saaten, die nicht mit Kunstdünger und Pestiziden behandelt wurden. Wir sind ein Handwerksbetrieb, bei uns gibt es auch keine Fließbänder. Denn solange der Mensch nicht vom Fließband kommt, sollte sein Essen auch nicht vom Fließband kommen, finde ich.

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Krisenmanagement
Anfangs nichts tun, ruhe bewahren

CooperOb kleine oder große Krisen, sie müssen bewältigt werden. Cooper Thomson gibt Tipps, wie es einem gelingen kann. Der 64-Jährige arbeitet unter anderem als Coach und Supervisor. Ruhe bewahren: In einer Krise ist es wichtig, erst einmal nichts zu tun. Die meisten Menschen denken aber, sie müssen sofort reagieren. Nur bei lebensgefährlichen Situationen ist Eile geboten. Aber in den meisten Krisen besteht keine akute Lebensgefahr. Der Betroffene sollte also Ruhe bewahren und sich fragen: Was genau ist passiert?

Ehrlich sein: Wie wir eine Krise bewältigen, hängt auch davon ab, wie ehrlich wir zu uns selbst sein können. Wenn es eine Krise ist, in die mehrere Menschen involviert sind – der Ehepartner, das eigene Kind oder etwa Arbeitskollegen –, dann sollte man sich zusammensetzen und möglichst offen miteinander reden. Hilfreich ist es dabei, in uns hineinzuhören: Was macht die Krise mit mir? Spüre ich zum Beispiel Angst, Wut oder Trauer? Stärken und Schwächen klären: Nun geht es darum zu analysieren, welche Stärken und Schwächen der Einzelne hat. Wir reflektieren unser früheres Verhalten und können daraus Lösungsstrategien für die aktuelle Krise entwickeln. Bei mehreren Beteiligten kann man schauen, wie man sich bei der Problembewältigung ergänzen kann. Vielleicht ist einer gut im Zuhören, der andere übernimmt dafür gerne praktische Aufgaben.

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Krisenmanagement
Mehr Zuspruch und keine Vorwürfe

ElaDie Nachricht, dass das eigene Kind behindert auf die Welt kommt, löst bei den Eltern erst einmal einen Schock aus. Beim Deutschen Downsyndrom-Infocenter in Lauf berät Elzbieta Szczebak Familien, die sich auf ein Leben mit Kind einstellen, das ein Chromosom zu viel hat. Sie berichtet, welche Rolle das Umfeld spielt.

„Viele Eltern von Kindern mit Downsyndrom erleben diesen traurigen Moment, wenn jemand auf der Straße in den Kinderwagen guckt und zurückschreckt. Nach dem Motto: ,Oh, das hätte aber nicht sein müssen.‘ Eine Menge Eltern bekommt solche Vorwürfe zu hören. Das ist ein Schlag ins Gesicht für jeden Vater oder jede Mutter, wenn das Kind so abgewertet wird. Es ist besonders verletzend, wenn die nähere Umgebung nicht sensibel reagiert.

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