- Nürnberger ZeitungLeistungssport
Zeitungs- und Theaterprojekt über Leistungssport – NZ

24. Dezember 2016

brechtWie viel muss man für einen Platz auf dem Treppchen trainieren? Welche Opfer muss man bringen? Mit einigen Facetten des Leistungssports befassen sich seit Montag Schüler des Bertolt-Brecht-Gymnasiums. Im Rahmen des Zeitungs- und Theaterprojektes „Druckerschwärze“ des Nürnberger Theaterpädagogen Jean-Francois Drozak und der NZ treten die jungen Menschen mit Experten in Dialog. Ihr Ziel: Nach vier Tagen Arbeit werden sie ein Theaterstück und – mit Hilfe der NZ-Redakteurinnen Ella Schindler und Christina Merkel – eine Zeitungssonderseite zum Thema präsentieren. Die Premiere der öffentlichen Aufführung findet am Donnerstag um 19 Uhr im Großraum Nord des Bertolt-Brecht Gymnasiums statt. Der Eintritt ist kostenlos. Die Themenseite erscheint am Freitag in der NZ. Ermöglicht wird das Projekt durch die Förderung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, der Jugendmigrationsdienst der Caritas Nürnberg koordiniert das Projekt.

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„Ich bin wie ein Hirte, der seine Schäfchen hütet“ – NZ

23. Dezember 2016

GeißleinMarkus Geßlein fährt Mountainbike und hat früher Badminton gespielt. Verletzt hat er sich dabei nie ernsthaft. Im Beruf hat der 42-Jährige aber täglich mit gebrochenen Schlüsselbeinen und Kreuzbandrissen zu tun: Der Sportmediziner begleitet seit 2009 Kaderathleten am Olympiastützpunkt Bayern und betreut die Sporttalente der Bertolt-Brecht-Schule in Nürnberg. Mit der NZ sprach er über Grenzen der Sportmedizin und den Preis, den manche Athleten für ihren Erfolg zu zahlen bereit sind.

NZ: Herr Geßlein, in welchen Sportarten passieren die meisten Verletzungen?

Markus Geßlein: Die meisten Verletzungen passieren beim Vollkontaktsport, im Kampfsport zum Beispiel beim Taekwondo oder auch beim American Football.

NZ: Gibt es Sportler, die eine verletzungsfreie Karriere haben?

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- Nürnberger ZeitungLeistungssport
Gute Schüler stehen öfter auf dem Siegertreppchen – NZ

22. Dezember 2016

KöberleinUwe Köberlein arbeitet seit elf Jahren an der Bertolt-Brecht-Schule und ist Sportkoordinator der Eliteschule des Sports in Nürnberg. In dieser Funktion hat er nicht nur die sportlichen sondern auch die schulischen Leistungen seiner Schützlinge im Blick.

Im NZ Interview erzählt er, wie sich beides gut verbinden lässt.

NZ: Herr Körberlein, welche Aufgaben haben Sie an Ihrer Schule?

Uwe Köberlein: Als Sportkoordinator ist es meine Aufgabe, den Einklang zwischen Sport und Schule herzustellen. Die Leistungssportler sollen ihren Sport betreiben können, aber trotzdem einen guten Schulabschluss bekommen.

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- Nürnberger ZeitungLeistungssport
Damit viele Nürnberger aktiv und fit sein können – NZ

21. Dezember 2016

ThielemannJürgen Thielemann leitet den Sportservice der Stadt Nürnberg. Das Amt unterstützt Sportvereine bei Sanierungen und Neubauten von Sportstätten, beim Anschaffen neuer Geräte und bei Veranstaltungen.

Für Jugendliche, die gerne im Sportverein mitmachen würden, aber nicht genug Geld dafür haben, gibt es Gutscheine für den Mitgliedsbeitrag und Geld für Sportkleidung und Trainingsausrüstung, wie zum Beispiel Fußballschuhe oder Tennisschläger.

Der Sportservice organisiert unter anderem auch Tagungen und Workshops. ,,Dort werden Themen aufbereitet, die die Vereine aktuell fordern“, sagt Thielemann, ,,Wie ehrenamtliches Engagement, Finanzen und die Zukunft der Vereine.“ Einmal im Jahr zeichnet der Sportservice bei der Sportlerehrung die besten Athleten Nürnbergs aus.


Insgesamt bekommen die Vereine etwa 2,5 Millionen Euro im Jahr von der Stadt. Die Hälfte der Nürnberger Vereine ist förderungsfähig. Dafür müssen sie mindestens 50 Mitglieder und eine gewisse Anzahl an jungen Menschen unter 26 Jahren haben. Große Vereine, die mehrere Sportarten anbieten, bekommen immer mehr Mitglieder, während die Mitgliederzahlen bei vielen kleineren Vereinen zurückgehen. Den ganzen Beitrag lesen »

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Spiel, Spaß und Respekt

20. Dezember 2016

klein„Wir beten auch schon einmal vor einer Sportgruppe“, sagt Daniel Klein, Diakon beim CVJMNürnberg. Der Christliche Verein Junger Menschen legt Wert darauf, dass die Sportler respektvoll miteinander umgehen und der Spaß im Vordergrund steht.
Jeder darf mitmachen auch ohne Mitgliedschaft, wer sich aber nicht an die Regeln hält, muss auch mal gehen. „In den acht Jahren meiner bisherigen Arbeitszeit, habe ich aber nur einmal mitbekommen, wie zwei Jugendliche von uns weggeschickt wurden“, erzählt der 40-Jährige.

Normalerweise wird ein Streit zwischen den Beteiligten untereinander geklärt, ohne dass jemand eingreifen muss. „Weil Fußball ein sehr beliebter Sport in Deutschland ist, wird das bei uns am häufigsten gespielt. Die Gruppen sind schon mal überfüllt, da im Durchschnitt 15 bis 25 junge Menschen anwesend sind. Deshalb gehen manche, um an einem anderen Tag zu einem anderen Angebot wiederzukommen.

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Der Sturm auf die Redaktionen – BAMF

1. Oktober 2016

Druckerschwärze 1Das deutschlandweit durchgeführte Projekt “Druckerschwärze – die dreidimensionale Zeitung” will Jugendliche mit Migrationshintergrund für den Journalismus begeistern.

An einem sonnigen Montagmorgen im Juni 2016 sitzen in Wangen im Allgäu 16 Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren mit neugierigen Augen vor Jean-Francois Drozak. Mit Begeisterung erzählt er ihnen, was sie diese Woche beim Projekt “Druckerschwärze” erwartet: Sie werden schreiben, sie werden gestalten, sie werden kreativ arbeiten und am Ende hunderten von Zuschauern und tausenden von Lesern das Erarbeitete präsentieren. Die Jugendlichen aus Wangen, von denen die Mehrzahl einen Migrationshintergrund hat, sind nervös. Sie stehen an diesem Montag vor dem Sprung ins kalte Wasser.

Wie wird Migration in den Medien dargestellt?
Drozak ist Sozialarbeiter und Theaterpädagoge. Er hat sich das Theater und die Zeitung ausgesucht, um junge Menschen mit Migrationshintergrund für Medienarbeit und Journalismus zu begeistern und gleichzeitig für die oft eindimensionale Berichterstattung über Migrantinnen und Migranten zu sensibilisieren. Hier sieht er Handlungsbedarf: “Die Jugendlichen sollen hinterfragen, wie Menschen mit Migrationshintergrund in den Medien dargestellt werden. Häufig spielt die Migrationsgeschichte eines Menschen gar keine Rolle für die Nachricht, wird aber trotzdem medial in den Vordergrund gerückt.” Gegen diese einseitige Berichterstattung möchte Drozak etwas unternehmen.

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- Schwäbische ZeitungWohnen und Bauen
Wohnen, Bauen und Modernisieren in Wangen

28. August 2016

wangen1„Druckerschwärze“ heißt das einwöchige Theater- und Zeitungsprojekt, das die Schwäbische Zeitung in Kooperation mit Wohnen plus in dieser Woche
durchgeführt hat.

Thema war „Wohnraum, Bauen und Modernisieren“. Die Themenseite ist das Ergebnis der Zeitungsgruppe. Leitung des Theaterprojektes: Jean-Francois Drozak. Mitwirkende Schülerinnen und Schüler des Rupert-Ness-Gymnasiums für das Theaterprojekt: Saphira Knoll, Samira Klai, Marla Schnetzer, Winona Turra, Lara Makartsev, Clara Schalekamp, Jannik Dreher, Jasmin Kazemi. Leitung des Zeitungsprojektes: Carolin Steppat. Mitwirkende Schülerinnen des Rupert-Ness- Gymnasiums: Kinneret Dalumpines, Ana-Sofia Jacinto, Eva-Marie Reutemann, Luisa Nikolla, Lucie Wölfle, Johanna Gassner, Alessa Weiss, Jule Schneider.

Projektkoordination: Michael Russ, Caritas Nürnberg. Das Projekt wurde durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert.

- Schwäbische ZeitungWohnen und Bauen
Ein lebenswerter Flecken Erde

27. August 2016

hirteWANGEN – Mit seinem Altstadtcharme, den Alpen und dem Bodensee ums Eck, Österreich und der Schweiz in greifbarer Nähe: Wangen lockt Jahr für Jahr Neubürger an, die Wohnraum brauchen. Der Wohnungmangel ist deshalb eines der dringlichsten Probleme der Kommune. Betroffene und Experten haben ihre Sichtweise der Dinge zum Thema Wohnen in Wangen erklärt.

- Schwäbische ZeitungWohnen und Bauen
„Ich möchte einfach nur helfen“

27. August 2016

sz_wangen_bayraktarWangenerin unterstützt ehrenamtlich bei der Wohnungssuche.

WANGEN -Was bringt eine 21-jährige und in Vollzeit beschäftigte Bäckerin dazu, neben ihrem Beruf noch unentgeltlich Wangener Neubürgern bei der Wohnungssuche zu helfen? enau das macht Sümeyye Bayraktar. Vor allem sucht sie nach Einzimmerappartements. Hierbei nutzt sie jedoch nur selten die üblichen Wege über Immobilienportale oder Annoncen, sondern verlässt sich lieber auf ein Netzwerk an Helfern.

Allerdings erweist sich die Wohnungssuche oft als sehr schwer, vor allem wegen hoher Mieten. Bayraktar: „Man hat Glück, wenn man eine Wohnung unter 450 Euro Kaltmiete findet. Da ist fast nichts auf dem Markt.“ Und gerade das ist eines der Kriterien, nach denen Bayraktar aussortieren muss, denn ihre „Klienten“ beziehen das Mietgeld vom Amt.

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- Schwäbische ZeitungWohnen und Bauen
Bewohner sollten mehr aufeinander zugehen

26. August 2016

sz-wangen-bührerGenossenschaftsgedanke geht laut Christoph Bührer verloren – Holzbauweise ist für die Bregenzer Straße geplant .

WANGEN – In überhitzten Immobilienmärkten sind bezahlbare Wohnungen Mangelware. Christoph Bührer, kaufmännischer Geschäftsführer der Baugenossenschaft (BG) Wangen, sieht in genossenschaftlichem und sozialen Wohnungsbau eine Chance, den Immobilienmarkt zu beruhigen. Erstmals erhält die Stadt Wangen dieses Jahr Fördergelder für den sozialen Wohnungsbau. Diese Förderung fließt in ein ganz konkretes Projekt, und zwar das geplante Mehrparteienwohnhaus in der Bregenzer Strasse, für das nun das Baugesuch eingereicht wurde. 15 Wohnungen sollen dort entstehen (die SZ berichtete).

Sozialer Wohnbau wird gefördert
Dass der Bauherr, in diesem Fall die BG, viele Vorgaben zu erfüllen hat, sieht Bührer als Herausforderung. „In der Bregenzer Straße greifen wir erstmals auf Holzbauweise zurück, eine Bauart, die bisher vor allem bei Einfamilienhäusern oder Doppelhäusern zum Zuge kommt.“ Die Vorteile der Holzbauweise seien eine kurze Bauzeit, da die Module in der Fabrik gefertigt werden, um vor Ort nur noch montiert zu werden.

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